Beweissicherung bei Mieterauszug

 

Ein immer größeres Problem ist das Verhalten von Mietern, die die vereinbarte Miete nicht zahlen und die ihnen überlassene Wohnung vermüllen oder mutwillig zerstören und dann von einem Tag zum anderen ausziehen, ohne die neue Adresse zu hinterlassen und ohne sich ordnungsgemäß umzumelden.

 

Bevor der Mieter Alexander Epinger die Erdgeschoss-Wohnung in der Alleestraße 85 bezogen hatte, war diese aufwendig durchsaniert worden. Das Duschbad war neu gefliest und mit einem neuen Marken-Waschtisch und einem Hänge-WC ausgestattet worden. Handtuch- und Toilettenpapierhalter, eine Spiegelablage usw. aus Edelstahl wurden montiert. Die Krönung war die halbrunde Fertigdusche mit Massagedüsen. Mit neuen Innentürblättern und Zargen in weiß, neuem dunklen Laminatboden in allen Räumen, Elektroinstallation mit neuer Steckdosen- und Schalterserie, einer Holzterrasse mit neuer Terrassentür wurde die Wohnung ausgestattet.

Nachdem der Mieter die Wohnung über Nacht verlassen hatte, bot sich nachfolgendes Bild:

 

WC-Deckel zerbrochen, Duschtüren ausgerissen.

 

Waschbecken zerschlagen, Handtuch- und Toilettenpapierhalter sowie Spiegelablage aus der Wandgerissen.

 

Schlafzimmertür mehrfach eingetreten, Türverriegelung aus der Zarge gebrochen.

 

Wohnungseinganstür eingetreten. Laienhafte Spachtelversuche auf dem Türblatt.

 

 

Zimmertürzargen mit klebriger undefinierbarer Masse beschmiert.

 

Der Kellerraum war vollgemüllt.

 

 

Es folgt in Kürze eine Aufstellung mit Kostenschätzung in Form einer sachverständigen Beweissicherung.